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Das Fahrrad ist wohl einer der wichtigsten Ausrüstungsteile bei unseren Touren. Besonders bei Reisen wie durch Australien , wo oft die Versorgunsstadionen, Städte, Roadhouses sehr weit auseinander liegen und man sich darauf verlassen muss können, in einer begrenzten Zeit diese zu erreichen, um seine Vorräte wieder aufzufüllen. Bei unserem neuen Fahrrad achteten wir darauf Teile zu verwenden mit einfacher zuverlässiger Technik, sich leicht warten und reparieren lassen und sich bei uns oder anderen Fernradreisende bewährt haben. In Österreich gibt es solch ein Fahrrad devinitiv nicht zu kaufen was unseren Ansprüchen gerrecht worden wäre, weshalb wir beschlossen uns einfach eines selbst zusammen zu bauen. Das hat den grossen Vorteil sich die Teile auszusuchen die man wirklich haben will und ganz nebenbei wird man ein ausgezeichneter Fahrradmechaniker. Der Rahmen Das ist wohl das erste Teil worüber man sich Gedanken machen sollte. Dabei muss man sich zwischen 2 Materialien entscheiden. Alu oder Stahl? Glücklich wird man wohl mit beiden und die meisten Touren auch ganz gut überstehen, aber wenn es wirklich auf hart kommt, so ist dem Stahlrahmen auf jeden Fall der Vorzug zu gewähren. Läst sich eher mal wo Schweissen wenn was brechen sollte und ist mit Sicherheit stabiler. Alu wird mit der Zeit weich, zum schweissen braucht man Fachleute mit entsprechender Ausrüstung. Ein Alu Rahmen ist zwar etwas leichter als Stahl, aber der Unterschied ist so gering, das es bei einem Reiserad das mit Unmengen an Gepäck beladen wird absolut keine Rolle spielt. Die Schaltung Ähnlich wie schon beim Rahmen fällt hier die Entscheidung nur zwischen 2 Möglichkeiten. Kettenschaltung oder Nabenschaltung? Kettenschaltung Eine Kettenschaltung ist einfache solide Technik die sich schon vielfach bewährt hat. Die meisten Reparaturen lassen sich selbst vornehmen. Im Notfall läst sich das Rad aber auch ohne durchgeben der Kette durch die Schaltung als Singlespeed fahren. Eine Kettenschaltung erfordert etwas Wartungsaufwand, wie reinigen und Ölen der Kette, austauschen von Verschleißteile und gegebenfalls mal einstellen der Schaltung. Bei Langzeitreisen erfordert der Arbeitsaufwand aber max. 15-20 min Zeit etwa alle 2-3 Wochen. Ersatzteile gibt es wirklich überall auf der ganzen Welt zu kaufen. Für uns war die Kettenschaltung auf Grund der Reparaturfreundlichkeit und Ersatzteilbeschaffung die 1 Wahl. Nabenschaltung Bei Nabenschaltungen hat sich die Firma Rohloff einen guten Namen erarbeitet. Viele Langzeitradreisende vertrauen auf ihre Technik und haben damit schon zahlreiche extrem Touren gemacht. Der Vorteil liegt im geringen Wartungsaufwand und der Kettenverschleiss hält sich gegenüber einer Kettenschaltung in Grenzen. Mit Sicherheit eine tolle Schaltung, die aber auch ihren stolzen Preis hat. Ein grosses Problem taucht aber sicher auf, wenn aus welchen Gründen auch immer die Schaltung kaputt gehen sollte, was zum ganzen Abbrechen der Tour oder einem Wochenlangen Festsitzen an einem Ort zur Folge haben kann. Repariert werden kann sie nur beim Hersteller in Deutschland. Die Bremse Auf Bremsen muss man sich verlassen können, tragen sie doch wesentlich zur Sicherheit bei. In Frage kommen dazu Scheiben oder Felgenbremsen. Scheibenbremsen sind von der Idee sicher eine ganz tolle Sache. Es werden nur die Scheiben abgenutzt und nicht so wie bei dem Felgenbremsen die Felgen die irgendwann durchgebremst sind und zu einem höheren Preis als Scheiben ausgetauscht werden müssen. Felgenbremsen sind auf jeden Fall die einfachere Technik und nicht so wartungsintensiv. Aus einigen Berichten ist uns bekannt das öfters mal Probleme auftauchten bei Scheibenremsen. Deswegen vertrauen wir auf V-break Felgenbremsen. Reifen Beim Rahmenkauf muss man sich auch schon für die spätere Reifengrösse festlegen und zwar zwischen 26 und 28 Zoll. 28 Zoll hat auf Grund des grösseren Umfang die besseren Rolleigenschaften, was dann aber auch schon der einzige Vorteil wäre. Zudem sind sie ausserhalb Europas nicht sehr verbreitet. 26 Zoll sind so gut wie überall zu bekommen und sicher vorzuziehen. Es können breitere Mäntel montiert werden die mehr Auftrieb geben in weichen Untergründen wie Sand und sind wesentlich stabiler auf Grund der kürzeren Speichen. Bei Fahrten mit viel Gepäck auf jeden Fall Felgen mit 36 Speichen verwenden. Beim Mantel ist einer mit einem Pannenschutzgürtel zum empfehlen, wobei man die bezeichnung "unplattbar" die diese oft führen nicht zu wörtlich nehmen sollte. Aber sie bieten dennoch einen guten Schutz und reduzieren die häufigkeit eines Platten doch ganz wesentlich. Da wir bezüglich Speichenbrüchen schon negativ sehr vorbelastet sind, haben wir für uns beschlossen die besten und stärksten Speichen zu nehmen, die es am Markt gibt. Normalerweise werden sie in Tandemfahrräder verbaut und sollten doch für die Zukunft keine Probleme verursachen. Nach unserer Australienreise können wir sagen, das es die richtige Entscheidung war. Trotz vieler Schotterpisten mit üblen Schlaglöchern und dazu sehr schwer beladen Fahrrädern hatten wir keinen einzigen Speichenbruch auf der ganzen Tour.
Fahrrad
Rahmen + Gabel
Intec M1
Schaltung
Schaltwerk - Shimano XT Umwerfer - Shimano XT Schalthebel - Shimano XT Kasette - Shimano Deore 11-34 Kette - Shimao HG 93
Bremsen
V-Break - Avid Single Digit 7 Bremshebel - Avid Speed Dial 7 Bremsklötze - Koolstop
Kurbel
Shimano SLX 22-32-44 Innenlager Hollowtech II
Reifen
Felgen - Mavic EX721 Speichen - DT Swiss Alpine III Speichennippel - DT Swiss Pro Lock Mantel - Schwalbe Marathon XR Naben - Shimano XT
Gepäckträger
vorne - Tubus Tara hinten - Tubus Logo Expedition
Parkstütze
Pletscher Multi
Sattel
Brooks Flyer Kernledersattel
Griffe
Ergon GP1
Sonstiges
Klingel Spiegel Radcomputer Ciclosport 4.2 kabellos Kunststoff Pedalhaken